Herren I

Vorsprung über die Zeit gerettet

Nach knapp eineinhalb Jahren ohne Spiel vor heimischen Zuschauern gewannen die Herren des TV Waltenhofen Handball ihr erstes Heimspiel der Saison mit 23:22 (12:8) gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

Der Start in die erste Hälfte verlief für den TV Waltenhofen nach Maß. Schnell konnten sich die Gastgeber mit zwei Toren absetzen (3:1/ 4. Minute) ehe auch die Spielgemeinschaft besser ins Spiel fand. Besonders die Abwehr der Gastgeber stellte sich in der Folge aber immer besser auf die Angriffe der Ostallgäuer ein und lies in Hälfte eins lediglich acht Gegentore zu. Den Schlusspunkt setzte Stefan Kovac mit einem sehenswerten Treffer zum Pausenpfiff (12:8).

In der zweiten Hälfte zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Die Abwehr der Hausherren harmonierte mit den Torhütern und so konnten sich die Waltenhofener Zug um Zug absetzen (21:14/ 50. Minute). Doch dann kam es zum Bruch im Spiel des TVW. Nach längerer Verletzungspause – ein Spieler der Gäste hatte sich ohne Fremdeinwirkung schwer am Fuß verletzt – kamen die Gastgeber nicht ins Spiel zurück. Ganz anders die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Sie nutzen die Schwächephase der Waltenhofener eiskalt aus und kämpften sich eindrucksvoll Tor für Tor zurück. Lediglich zwei Treffer konnte der TVW in der Folge noch erzielen und den Vorsprung, der über 50 Minuten erspielt wurde, ins Ziel retten. „Erstmal wünschen wir dem Spieler der SG natürlich gute Besserung!“ so Trainer Uli Kolb nach dem Spiel. „Es war sehr positiv zu sehen, dass wir uns in der Defensive im Vergleich zum Saisonauftakt gesteigert haben. Besonders im Angriff müssen wir aber variabler werden und unsere Chancen konsequent nutzen.“

Am kommenden Samstag treffen die Herren des TV Waltenhofen Handball auf die SG Kaufbeuren-Neugablonz, die bisher verlustpunktfrei ist.

Die goldene Jägermeisterkette und der goldene Ball gingen an das Torhüter-Duo Max Vetter und Fabi Mayr für starken Rückhalt über 60 Minuten.

Es spielten: Vetter, Mayr (Tor), Wachter (2), Kolb (4/1), Rienaecker (2), Knecht (2), Wilde (3), Löffler-Gapinski, Kovac (4), Stadler (3/1), Hösle (2), Wolf (1), Bächtle