Herren I

Chance vergeben

Den Herren des TV Waltenhofen gelingt es nicht, sich in derBezirksoberliga gegen den direkten Konkurrenten SG Biessenhofen-Marktoberdof durchzusetzen und vergibt somit die Chance, sich etwas vom Tabellenkeller abzusetzen. Bereits zur Halbzeit lief der Aufsteiger aus Waltenhofen im Allgäuer Duell einem sieben-Tore-Rückstand (19:12) hinterher und konnte diesen in der zweiten Hälfte nicht mehregalisieren (32:24).

Die Partie bei der abstiegsgefährdeten SG Biessenhofen-Marktoberdorf gestaltete sich nur zu Beginn wirklich ausgeglichen (8:7/ 14. Minute). Besonders in der Abwehr lies der Aufsteiger aus Waltenhofen die Konsequenz der letzten Spiele vermissen. Immer wieder gelang es den Gastgebern aus dem Tempo heraus, nahezu unbedrängt, zu leichten Toren zu kommen. In der Folge dezimierten sich die Gäste immer wieder durch zu späte Abwehraktionen und erschwerten sich somit auch das Angriffsspiel. Auch hier tat man sich zunehmend schwer die passenden Antworten auf die intensive Abwehrarbeit der SG zu finden. Halbherzige Abschlüsse erschwerten ein positives Ergebnis. Tim Wilde setzte mit seinem direktverwandelten Tor vom Anspielpunkt das einzige wirkliche Highlight der ersten Hälfte.

Vorentscheidung bereits zur Halbzeit

Kurz vor der Halbzeit hatten die Waltenhofener dann die schlechteste Phase der Partie, die konsequent durch einfache Torerfolge der Biessenhofener ausgenutzt wurde. Somit hatte der Aufsteiger eine schwere Aufgabe vor der Brust. Zwar gelang dem TV Waltenhofen durch eine offensivere Abwehr immer wieder Ballgewinne zu erzwingen, konnte diese aber zu selten in Torerfolge umwandeln. Eine mangelnde Chancenverwertung, alleine fünf vergebene7-Meter, und eine schwache Abwehrarbeit machten eine Aufholjagd unmöglich. Somit verloren die Waltenhofener verdient mit 32:24.

Am kommenden Samstag steht für den TV Waltenhofen eine weitere wichtige Partie an. Die Landesligareserve aus Herrsching ist um 20.00 Uhr zu Gast in Waltenhofen.

Die golden Jägermeister-Kette ging für das Tor des Tages, direkt verwandeltes Anspiel, anTim Wilde. Den goldenen Ball erhielt Max Hösle.

Es spielten: Vetter, Wolf A. (Tor), Kolb (2), Rienaecker (2), Knecht, Wilde (5), Wölbert (5/1), Löffler-Gapinski (2), Kovac (3/2), Federl, Bächtle, Hösle (5), Wolf P., Rapps